Was ist typisch für einen Fremdgeher? Betrügern steht ihr Hang zur Untreue nicht auf der Stirn geschrieben und oft sieht man das wahre Gesicht eines Fremdgehers erst, wenn man in der Partnerschaft selbst betrogen wurde. Wir verraten die charakteristischen Eigenschaften eines Fremdgängers und wie man sie erkennt – bevor es Herzschmerz gibt.
7 Dinge, die typisch für die Persönlichkeit von Fremdgehern sind
Tatsächlich gibt es Persönlichkeitsmerkmale und gewisse Charaktereigenschaften, die typische Anzeichen für Fremdgeher sind.
1) Fremdgänger haben eine geringere Selbstkontrolle

Laut einer Studie (2020) der University of Carolina, veröffentlicht im Journal of Family Psychology, haben Fremdgeher eine geringere Selbstkontrolle als Personen, die ihren Partner nicht betrügen. Diese Personen werden von Verlockungen aller Art schnell angezogen und kennen meist kein Ende. Größtenteils bleibt es nicht bei einem Feierabendbier, denn der Abend endet erst mit dem Fünften.

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Bei Kleinigkeiten reagieren diese Personen mit übertriebenen Gefühlsausbrüchen. Die Forscher führten die Studienteilnehmer mit Premium-Upgrades einer App in Versuchung, die sie eigentlich nicht benötigten. Menschen mit mangelnder Selbstkontrolle buchten das Upgrade natürlich eher als andere.
2) Männer mit markanten Gesichtszügen gehen häufiger fremd
Frauen erkennen typische Fremdgeher laut einer australischen Studie (2019), die im Magazin Royal Society Open Science veröffentlicht wurde, an ihren Gesichtszügen. Ein kräftiger Kiefer, eine starke Augenbrauenpartie und schmale Lippen stehen laut Forschern im direkten Zusammenhang mit dem Treueverhalten.
Sollten Frauen jetzt vorsichtig bei Mister Perfekt sein? Nein, denn männliches Aussehen allein ist noch kein sicherer Indikator für Untreue in einer Beziehung.
3) Fremdgehen liegt in der Familie

„Wie der Vater, so der Sohn!“ ist kein Klischee, sondern in Studien bereits erforscht. Die Forschenden Dana Weiser und Daniel Weigel untersuchten drei Einzelstudien und fanden heraus, dass Untreue vererbbar ist. Wer untreue Eltern hat, wird eher selbst zum Fremdgänger. Diese Personen hatten eine positivere Einstellung zum Thema Untreue, weil sie gemischte Meinungen dazu von ihren Bezugspersonen bekamen.
Eine Untersuchung der University of Queensland in Australien zeigt außerdem, dass Fremdgänger eine veränderte Form des Hormons Vasopressin aufweisen, das für Emotionen wie Bindung und Nähe verantwortlich ist.
4) Medizinerinnen und Handwerker sind die größten Fremdgänger
Je stressiger der Job, desto häufiger gehen Menschen fremd. Das belegt eine Studie der Dating-Plattform Ashley Madison. Die Ergebnisse bestätigen das Klischee vom Bauarbeiter, der wildfremden Frauen hinterher pfeift und nichts anbrennen lässt, denn 29 Prozent der männlichen Fremdgänger arbeiten im Handwerk. 12 Prozent der Betrüger sind in der IT-Branche und 11 Prozent in Start-ups tätig.
Ausschlaggebend für das Fremdgehen seien unregelmäßige Arbeitszeiten. Bei den Frauen wagen besonders oft Frauen aus medizinischen Berufen (23 Prozent) wie Ärztinnen einen Seitensprung, gefolgt von Frauen in Bildungsberufen (12 Prozent) und ebenfalls in Start-ups (11 Prozent).
5) Der typische Fremdgeher ist Unternehmer

Glaubt man dem Seitensprung-Dating-Portal Ashley Madison, dann sieht der typische Fremdgeher wie folgt aus: Unternehmer, 40 bis 49 Jahre alt, 1,79 Meter groß und 79 Kilogramm schwer – ein deutscher Durchschnitts-Typ meist mit Ehering am Finger also, wie die Welt unter anderem berichtet.
Das liegt zum einen daran, dass diese Männer oft unterwegs sind und neue Kontakte knüpfen, und zum anderen an einer gewissen Risikobereitschaft, die sie für ihr Business benötigen. Das weibliche Äquivalent zum untreuen Unternehmer ist die 30 bis 39 Jahre alte, 1,68 Meter große und 65 Kilogramm schwere Ärztin oder Krankenschwester.
6) Fremdgänger sind Wiederholungstäter
Fremdgehen scheint kein einmaliger Ausrutscher zu sein, wie eine Langzeitstudie der University of Denver belegt, die über einen Zeitraum von fünf Jahren stattfand. Das Ergebnis ist ernüchternd, denn wer einmal fremdgegangen ist, hat eine dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, einen Seitensprung zu wiederholen – egal, ob bei einem neuen Partner oder ob die Beziehung im Zeitraum der Studie Bestand hatte.
Die Hemmschwelle, „es“ wieder zu tun, ist scheinbar so gering, dass Fremdgeher ihr Verhalten wiederholen. Laut einer Playboy-Studie (November-Ausgabe 2021) bezeichnet sich sogar jeder dritte Mann (34,5 Prozent) als notorischer Fremdgänger, der jede Gelegenheit nutzt. Ist der Partner bereits in Ex-Beziehungen, bestätigt sich oft der Verdacht, dass er es wieder tun wird.
7) Narzissten betrügen besonders oft
Als Narzisst gilt jemand, der es legitim findet, andere für die Befriedigung seiner Bedürfnisse zu benutzen und der seine eigenen Bedürfnisse stets über die anderer Personen stellt. Narzissten denken, dass sie eine überdurchschnittliche Attraktivität, sexuelle Leistungsfähigkeit und Intelligenz besitzen. Eine Studie (2014) bestätigt den Zusammenhang von „sexuellem Narzissmus“ und Untreue.
Ehepartner, die sexuell narzisstische Verhaltensweisen zeigten, sind im Zeitraum von vier Jahren eher untreu gewesen. Personen mit narzisstischen Verhalten haben ein größeres Bedürfnis nach zwang- und emotionslosem Sex.
